Tipps zu Müllvermeidung und Verwertung

Schortens. Das Regionale Umweltzentrum (RUZ) in Schortens hat in einer Fortbildungsveranstaltung viele Anregungen vermittelt, wie Grundschullehrer und Erzieher an Kindergärten ihren Schützlingen und Schülern die Zusammenhänge von Konsum und Müll näherbringen können. Angesprochen waren vorrangig die am Projekt „Energiespar-Kids“ beteiligten Schulen und Kindergärten der Region. Neben den dort bereits behandelten Tipps und Themen zum Energiesparen als Beitrag für den Klimaschutz ging es diesmal um Möglichkeiten der Müllvermeidung.

„Müll hängt schließlich stark mit dem Konsum zusammen und begegnet uns überall: Als Müll auf der Straße, bei der Frage, wie Müll richtig sortiert wird, oder als lästiger Elektroschrott“, sagt Ina Rosemeyer vom Umweltzentrum. „Und allein 20 Prozent des durchschnittlichen Treibhausgases eines Erwachsenen gehen aufs Konto der Produktion von Konsumartikeln“, erklärte Projektmitarbeiter Manuel Schiffer.

Mit der Veranstaltung wolle man die Zusammenhänge von Klimaschutz und Lebensstil deutlich machen. Denn alle Konsumgüter müssen energieintensiv produziert werden. Kurzlebige Produkte sollte man daher meiden und die Nutzungsdauer aller Dinge verlängern. Ein sparsamer Umgang mit Rohstoffen ist demnach gut für’s Klima.

Beim Müllsortierungsspiel konnten die Teilnehmer aus 18 Bildungseinrichtungen noch einiges dazulernen und die praktische Vorführung „Papierschöpfen“ brachte die Pädagogen auf die Idee, Papierrecycling mit den Kindern auszuprobieren.

In kleinen Workshops tauschten sich die Teilnehmenden zu Müllvermeidung und Müllverwertung aus. Dabei wurden spezifische Lösungen erarbeitet, wie eine Bildungseinrichtung diese Herausforderung anpacken kann.

Darüber hinaus wurden ihnen von den RUZ-Mitarbeitern Beispiele an die Hand gegeben, wie mit Kindergarten- und Schulkindern pädagogisch zum Thema Müll und Konsum gearbeitet werden kann und welche Exkursionsorte und Bildungsangebote es dazu gibt.

Für einen Erfolg des Energiesparens an den Schulen und Kindertagesstätten seien solche Fortbildungen von großer Bedeutung, sagt Ina Rosemeyer. Denn nur, wenn Pädagogen über Themen der Energie- und Umweltbildung informiert werden, können sie das auch an die Kinder sowie an ihre Kollegen weitergeben. „Mit den Weiterbildungen wollen wir der Schüsselrolle der pädagogischen Fachkräfte in den am Projekt teilnehmenden Einrichtungen gerecht werden“, betont Rosemeyer.

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